Da geht man einmal am Samstagabend (wenn es so richtig schön teuer ist) ins Kino und was hat man davon? Jepp, man bringt ganz viel "Ungeziefer" mit nach Hause.
Mindestens 20 Ohrwürmer haben sich über den Abend in meinem Kopf festgesetzt und alle wollen sie gleichzeitig ihr Lied zum besten geben.
Also liebe Kinogänger, passt auf Euch auf, wenn ihr Mamma Mia! gucken geht. ;o)
Ich merke, wie ich nicht in die Pötte komme, meine gelesenen Bücher zu "zensieren" und werde mir stattdessen ein Beispiel an Ise nehmen, die letztes Jahr ihre Werke in Kategorien wie "super!", "auch ganz gut" und "hab schon bessere gelesen" gelistet hat.
Absolut und unbedingt empfehlenswert!
Sarah Lark - Im Land der weißen Wolke
Kathy Reichs - Bones to Ashes
Nicholas Sparks - The Choice
Das waren ein paar gut unterhaltene Stunden.
Olivia Goldsmith - Bad Boy
Louis Sachar - Holes
Maeve Haran - Schokoladenküsse
Leonie Swan - Glennkill
Alexandra Potter - Ein Mann wie Mr. Darcy
Hab schon Besseres gelesen.
Olivia Goldsmith - The Switch
Das ging ja mal gar nicht!
Sue Townsend - Adrian Mole and the Weapons of Mass Destruction
Maeve Harans "Schokoladenküsse" ist ein unterhaltsamer Liebesroman, der etwas pummeligeren Frauen (wie mir) durchaus gefallen könnte. Die Hauptfigur ist nämlich NICHT gertenschlank, sondern wird als Größe 44 beschrieben und dennoch ein berühmter Fotograf kann ihr kaum wiederstehen.
Wie auch immer. Die Geschichte ist wirklich nett, aber trotzdem wurde das Lesen immer mehr zur Qual. Die Korrekturleser des Verlags hatten nämlich anscheinend weniger und weniger Lust, das Werk durchzulesen. Je mehr es sich zum Ende neigte, desto mehr Fehler fand ich. Manchmal fehlte in einem Wort nur ein Buchstabe, manchmal fehlten ganze Wörter wie "es", "er", "zu".... So macht das Lesen nicht so viel Spaß...
Es ist mal wieder an der Zeit, ein paar meiner in letzter Zeit gelesenen Bücher zu empfehlen... oder eben auch nicht.
"The Switch" von Olivia Goldsmith ist eine Geschichte über zwei Frauen, die sich wahnsinnig ähnlich sehen und den gleichen Mann lieben. Eine als Ehefrau, die andere als Freundin. Als die Zweigleisigkeit des Typens auffliegt, tauschen die zwei Frauen ihre Rollen...
Allerdings wirkt die Geschichte relativ konstruiert und ich war recht froh, als ich das Buch durch hatte.
Ich war gestern mal wieder im Kino und habe diesen Film geschaut.
Und ich war bin begeistert. So phantastische und beeindruckende Bilder... WOW....
Und es war alles dabei: riiiiiesige Wasserfälle und aufstobende Vogelschwärme zum Staunen, wasserscheue Affen und balzende Paradiesvögel zum Lachen und die Eisbären fürs Herz.
Bad Boy von Olivia Goldsmith ist ein sehr kurzweiliger, amüsanter Frauenroman, den ich kaum zur Seite legen konnte. Wer liest nicht gern darüber, wie man sich selbst den besten Mann bastelt....
Die Geschichte macht Spaß. Der Stil ist nett. Ein echter Schmöker für einen verregneten Sonntagnachmittag auf dem Sofa mit Tee und Keksen.
Am Anfang dachte ich, es zieht sich etwas und ich hatte das Gefühl, es würde gar nicht viel in dem Buch passieren. Doch letztendlich konnte ich es kaum aus der Hand legen und Seite für Seite ging es weiter. Es wurde immer spannender und am Ende war ich wirklich begeistert von dem Roman. Also meiner Meinung nach definitiv empfehlenswert.
Und auch für Leute, die das Englische etwas scheuen: Es ist relativ einfach geschrieben und mit dem Schulenglisch durchaus gut zu verstehen. (Darum wird es wohl auch bei den Schulbuchverlagen inzwischen fleißig vertrieben...)
Diesmal eine Buchempfehlung.
Ich habe gerade Kathy Reichs "Bones to Ashes" durchgelesen und es mal wieder für richtig gut befunden. Nachdem Kathy Reichs ja kurzzeitig ein kleines Schreibtief hatte, ist sie nun wieder zu ihrer Hochform aufgelaufen und dieser Roman um die Hauptdarstellerin Tempe Brennan kann sich definitiv bei den früheren supertollen Werken einreihen.
Als angehende Lehrerin übe ich das Zensieren schon mal... Ich war gestern im Kino, "Der goldene Kompass" gucken.
Die Geschichte war eigentlich sehr schön und auch die Figuren waren wirklich phantasievoll gemacht. Und dennoch war da die ganze Zeit im Hintergrund ein dumpfes Gefühl, das bei mir keinen super Filmgenuss aufkommen ließ. Fräulein Kleinundquirlig - Freundin von Miss Werder - brachte es später auf den Punkt: Die Szenen waren so unstimmig und zackzack aneinander gereiht, damit ja die Handlung in die angegebenen 133 Minuten passte. Die Übergänge wirkten damit nicht so harmonisch.
Fazit:
Es war ein netter Film, aber die Begeisterung hält sich dennoch in Grenzen.